Gefahren richtig einschätzen

Gefahren richtig einschätzen

caution-943376_960_720HGH Innovation GmbH Unternehmensberatung in München berät seit 10 Jahren erfolgreich Unternehmen des Mittelstands. Wenn es um Risikomanagement geht, sind viele Führungskräfte ziemlich schlecht aufgestellt. Sie versuchen, mit Analysemethoden die Zukunft vorhersagen zu können. Besser wäre es ihr Unternehmen auf zwar unwahrscheinliche aber extrem fatale Ereignisse vorzubereiten:

Risikomanagement nach Lehrbuchmethode funktioniert nicht. Das beste Beispiel hierfür war das Risikomanagementsystem der Banken, das dazu führte, die Risiken zu erhöhen, statt sie zu senken was zu der bekannten globalen Finanzkrise führte. So weit – so schlecht.

Der bessere Weg ist zu versuchen, die Auswirkungen von Ereignissen im voraus zu entschäfen. Hierbei gilt es, diese Fehler zu vermeiden:

1. Unwahrscheinliche Ereignisse voraussagen wollen.

Die Bilanz solcher Versuche ist erfahrungsgemäß sehr schlecht. Ausserdem vernachlässigen wir durch den Tunnelblick andere am Rande liegende Risiken. Versuchen Sie zu messen, inwiefern Ihr Unternehmen von Veränderungen des wirschaftlichen Umfelds betroffen sein. Welche Auswirkungen hätte ein Rückgang von Angebot oder Nachfrage? Würde es einen starken Anstieg des Warenbestandes überleben? Im Privatleben versuchen wir auf vielerlei Weise, die Auswirkungen extremer Ereignisse abzufedern. Wodurch? Durch Versicherungen aller Art! Wir versichern unsere Gesundheit, Autos und Häuser. Würde jemand ein Haus kaufen ohne sich vorher über die Kosten der Versicherung zu erkundigen? Wohl nicht. In der Wirtschaft hingegen betrachten die meisten Unternehmenslenker Versicherungen als optional. Besser wäre, dies nicht zu tun.

Quellennachweis: Anregungen zu diesem Beitrag sind einem Aufsatz von Nassim N. Taleb, Daniel G. Goldstein und Mark W. Spitznagel in Havard Business Manager entnommen.

Grafik: Pixabay.com

 

 

 

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