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Author Archives: Henri

Die schlechtesten Geschäftsideen

Der Weg zu den besten Geschäftsideen führt über das Studium der schlechtesten.

Kleine und mittlere Unternehmen buchen uns, die HGH Innovation GmbH in München, als Berater oder Interimsmanager, weil ihr Unternehmen in Schieflage geraten ist. Häufig werden wir auch zur Beratung von Start-Ups hinzugezogen. Gerne möchten wir unsere Erfahrung mit Ihnen teilen, um Gründer vor erfahrungsgemäß sehr problematischen Geschäftsideen zu warnen.

Hüten Sie sich vor tausendfach kopierten Ideen, die die Welt nicht braucht und die ausgelutscht und verbraucht sind! Ohne Fokus und Spezialisierung sind diese Geschäftsideen von miserablen Margen gekennzeichnet und meistens nicht zu retten:

  • Online-Shops (noch ein E-Shop mit etwas was Amazon auch liefert?)
  • Friseur (noch billiger als der Nachbar?)
  • Coaching (Beratung ohne solide Kompetenz – wer braucht denn das?)
  • Versicherungsagentur  (oft nur noch als Nebengeschäft zu betreiben)
  • Sonnenbank (die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass es nicht gut für die Haut ist…)
  • Fitnessclub (Es gibt Muckibuden zum Abwinken – die großen machen zumindest in der Stadt das Rennen)
  • Biomarkt (auch hier findet im großen Stil eine Konzentration statt – nur ausgesprochene Nischenanbieter könnten sich noch eine Weile halten)
  • Backshops (die billigen Backshops wo der Teig aus Polen angeliefert und aufgebacken wird sind wie Pilze aus dem Boden geschossen. Der Markt ist gesättigt – Chancen haben nur „echte“ Bäcker, die sich auf 2 oder drei Sorten spezialisieren)
  • Kosmetik (hier wachsen Wellness, Gesundheit und Fitness zusammen – nur im Zusammenschluss mit anderen und in Bestlage zur Zeit noch Chancen)
  • MLM in jeder Spielart. Hüten Sie sich davor, Geld und Zeit in unsinnige Produkte zu stecken, von der eine ganze Herrschar von Menschen auf Ihre Kosten reich werden will. Kaufen Sie niemals etwas vorab. Verärgern Sie vor allem nicht Ihre Freunde und Verwandten. Wenn Sie die „Wundermittel“ nicht an Fremde verkaufen können -Finger weg!

Benötigen Sie tatkräftige und professionelle Beratung? Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung zur Seite! Vielleicht besuchen Sie unsere HGH Innovation GmbH Facebookseite? Wir würden uns freuen!

Bildnachweis: Pixabay.com

 

 

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Das Auto 3.0 – die fahrende IT Zentrale

Die Verwandlung des PKWs zum fahrenden Computer

Vernetzung im Auto ist und bleibt eines der Technologietreiber in der Automobilindustrie. Nach der letzten IAA 2013 wird klar: Das Auto wandelt sich zunehmend zur fahrenden IT Zentrale.

Kameras und Sensoren halten ständigen Kontakt zur Aussenwelt, Smartphones, SIM Karten und selbst eingebaute WLAN Netzwerke verbinden den Fahrer mit der Aussenwelt. Heute stecken in jedem Neuwagen mindestens 50 Computer und die Automobilhersteller verkaufen täglich mehr Computer als alle führenden Hersteller wie Dell und HP zusammen. 80% aller Innovationen im Auto finden heute im Bereich IT statt. Wer hier nicht partizipiert wird schnell abgehängt sein.

Wann werden wir als Fahrgast im eigenen Auto sitzen, während uns Computer vollautomatisch durch den Verkehr lenken? Wäre es nicht ein Segen für die Menschheit und könnten wir nicht die Zahl der Verkehrstoten nicht entscheidend senken? Wenn wir mal von unserem nationalen Maßstab absehen – laut UN beträgt die Zahl der weltweiten Verkehrstoten zur Zeit 1,3 Mio Menschen und Sie wird ohne Gegenmaßnahmen bis 2020 weltweit auf über 1,9 Mio ansteigen.

Wir von HGH Innovation GmbH beraten Unternehmen zuverlässig bei der Entwicklung einer zukunftssicheren Innovationskultur. Auch bei der Vermarktung von Innovationen  und der Eroberung neuer Märkte sind wir oft erfolgreich.  Unsere Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit, unsere Industrie übergreifende Vernetzung und unsere Mitgliedschaft in Clustern und Industrieverbänden macht uns zu einem zuverlässigen externen Partner für besondere Fälle.

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Juristische Fachbücher

Strategie für erfolgreiches Kanzleimarketing

Marketing ist Chefsache

Die erste und wichtigste Massnahme ist es, Marketing zur Chefsache zu erklären und mit einer positiven Grundeinstellung an die Aufgabe heranzugehen. Wer Marketing nur als notwendiges Übel betrachtet, tut sich keinen Gefallen, denn so schränkt man sich selbst nur unnötig ein.

Um erfolgreiches Kanzleimarketing zu betreiben, benötigen Sie vor allem 3 Dinge:

1. Zeit: Diese müssen Kanzleichefs für sich und ihre Mitarbeiter bereitstellen.
2. Geld: Planen Sie ein festes Jahresbudget ein.
3. Eine gemeinsame Strategie und Überzeugung: Wie alle gemeinschaftlichen Massnahmen benötigt auch das Kanzleimarketing vor allem vollständigen Rückhalt vom Management und einen Konsens der gesamten Mannschaft, dass man diese Massnahmen zum Wohle aller gemeinsam umsetzen will.

Besonders dieser dritte Punkt „gemeinsame Strategie und Überzeugung“ bereitet – anders als bei Wirtschafts- und Industrieunternehmen mit klaren Strukturen – Kanzleien am meisten Probleme.
Immer wieder treffen wir als Unternehmens- und Kanzleiberater auf ganz extrem ausgeprägte interne Machtgerangel, kanzlei-interne Politik und eine Mentalität von Einzelkämpfern und Individualisten, wo jeder nur macht, was ihm nützt. Das geplante Budget scheitert oft genug an Einzelinteressen. Innovation? Nein, das haben wir immer schon so gemacht! Auf deutsch es ist ein absolutes Chaos! Was nun?

Unsere erste Massnahme ist – oft zum ersten Mal in der Geschichte der Kanzlei – so etwas wie ein Gefühl von „wir“ , einen „Kanzleipatriotismus“ zu begründen. Nur so schafft man es letztlich eine echte „Marke“ einer selbstbewußten Kanzlei zu kreiren! Nur so schafft man die Grundlagen für Corporate Idendity und Teambuilding. Alle für einen – einer für alle!

So klappt es auch mit dem Kanzleimarketing. Gerne unterstützen wir Sie dabei, aus einer unrentablen Kanzlei ein modernes hochprofitables Unternehmen zu machen.

Ich freue mich über Ihren Anfragen!

Heinrich Hess / HGH Innovation GmbH Unternehmensberatung
http://www.hgh-innovation.com

Fotoquelle: Pixabay.com

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Die Revolution im Vertrieb

Haben Sie es bemerkt? Der Verkauf von Waren hat sich gewaltig geändert. Nichts ist mehr so wie es einmal war!

Neulich war ich in einem Elektrofachgeschäft und wollte für eine Bekannte eine elektronische Nähmaschine kaufen.Wir hatten uns im Internet ausführlich umgeschaut und uns nach langen Überlegungen für einen Typ entschieden. Der Test in Stiftung Warentest war mit „sehr gut“ bewertet worden und auch die Kommentare von den meisten Käufern waren positiv. Der Verkäufer im Laden war gut geschult und erklärte uns etwa 20 Minuten lang die Maschine. Als wir nach dem Preis fragten sagte der Verkäufer: 899 Euro. Wir hatten allerdings im Internet einen Preis von 799 Euro gesehen. Daraufhin angesprochen erwiderte der Verkäufer, das sei der Mitnahmepreis ohne Beratung. Nach seiner Beratung werde der Beratungspreis fällig, also 899 Euro.

Was uns der Verkäufer erzählt hatte, wussten wir aber schon zum allergrößten Teil. Es gelang uns, für die technisch sehr gut ausgestattete aber dafür auch sehr komplexe Maschine einen einstündigen Einführungskurs auszuhandeln und wurden uns daraufhin über den Gesamtpreis von 899 Euro einig.

Was ist hier anders als früher?

Zunächst einmal hatten wir uns vorher perfekt per Internetrecherche über die verschiedenen Maschinen erkundigt und nach und nach verschiedene Maschinen ausgeschlossen, die bestimmte von uns gewollte Funktionen nicht hatten oder zu teuer waren. Am Schluss stand das Gerät fest und wir wollten es nur anschauen und kaufen. Die Spezifikation hatten wir uns schon ausgedruckt.

Der sogenannte „Fachverkäufer“ war für uns also gar nicht wichtig, wir waren bereits perfekt informiert und wussten sogar von Spezialfunktionen, die ihm nicht geläufig waren.

Wie hat sich Ihr Einkaufsverhalten geändert, welche Konsequenzen ziehen Sie als Unternehmer daraus?

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Wir diskutieren dieses und andere Themen rund um Marketing und Vertrieb und freuen uns über Ihr Feedback.

 

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Warum Blogs für Ihre Marketing so wichtig sind

Haben Sie schon einmal einen Blog geschrieben? Wahrscheinlich „ja“. Aber wie steht es mit einem Blog über Ihr Unternehmen oder Ihre selbständige Tätigkeit? Dieses Mittel wird leider nur wenig genutzt, denn die Firmen konzentrieren sich heutzutage immer öfter direkt auf Facebook und Twitter. Hauptgrund ist wahrscheinlich der geringere Aufwand – Allerdings bieten Corporate Blogs unschlagbare Vorteile gegenüber sozialen Medien:

  1. Google liebt Blogs – Sie sind meistens überall in den Suchergebnissen sichtbar!
  2. Bei der Bloggestaltung können Sie sich z.B. an das Corporate Design des Unternehmens anlehnen
  3. In Ihrem Blog können Sie Themen wesentlich detaillierter behandeln
  4. Bei der Gestaltung haben Sie unzählig viele Möglichkeiten, Videos, Widgets, Preisausschreiben, Gutscheine und vieles mehr darauf einzubinden.
  5. Der Blog ist und bleibt im Eigentum des Unternehmens, das ihn veröffentlicht
  6. Ein Blog kann sehr einfach in alle Netzwerke gepostet und geteilt werden. Andersherum ist das nur schwer möglich.
  7. Auch das Verlinken von Blogs auf die eigene Webseite oder auf Partnerseiten ist wesentlich einfacher auf Blogs

Es ist schon merkwürdig wie viele Unternehmen Ihren Corporate Content blind irgendwelchen sozialen Medien anvertrauen. Was ist, wenn die gelöscht oder offline gestellt werden (so geschehen mit BMW!) ?

Da ist es schon viel sicherer wenn die Basis der Kommunikation ein eigener Blog war.

Wenn Sie Unterstützung bei der Erstellung Ihrer Corporate Blogs hier auf HGH Innovation haben möchten, können Sie mich gerne über unsere HGH Innovation Facebook-Seite  kontaktieren. Tests haben ergeben, dass unsere Blogs ganz hervorragend bei Google abgebildet werden.

Ich wünsche allen Selbständigen weiterhin recht viel Erfolg!

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Wie erkennt man eine Marktlücke?

Wie erkennt man eine Marktlücke?

Viele Unternehmer suchen nach einer sogenannten „Marktlücke“! Diese zu erkennen ist gar nicht so einfach! Denn schon oft wurde eine Idee als Marktlücke eingeschätzt und erwies sich später als Flop. Oft sind hier nur eigene subjektive Einschätzungen vorangegangen und es wurde weniger daraus geachtet, ob das die Zielgruppe auch wirklich haben möchte. Ganz ehrlich: Wenn das so einfach wäre gäbe es keine Lücken!

Dennoch gibt es einige Erfolgsrezepte für die Entdeckung von vielversprechenden Marktlücken:

1. Die erste Möglichkeit ist eine Veränderung in der Nachfrage:
Beispiel: Alle Leute wollen plötzlich in der Tankstelle nicht nur belegte Brötchen kaufen, sondern auch Pizza. Dann wäre es gut für den Tankstellenpächter, wenn er der Nachfrage nachkommt, Pizza anbietet und somit die Marktlücke erfolgreich nutzen kann.

2. Die zweite Möglichkeit beruht auf Veränderungen im Angebot oder der Technologie:
Ein Beispiel: Eine Firma, die bisher marktbeherrschend Flaschen produziert hat, schliesst. Hier können Mitbewerber investieren und die entstandene Marktlücke schließen.
Noch ein (nicht ganz ernst zu nehmendes) Beispiel: Sie entdecken, dass die Kombination von Klaviernoten, Smarties und Erbsen unsterblich macht 🙂  Natürlich melden Sie den Noten-Smartie-Erbsen Kompott sofort als Patent an und mit der tollen Aussicht verkauft sich dieses Produkt einfach wunderbar! In diesem Fall haben Sie also durch eine neue Technologie und eigener Prognose die Nachfrage aktiv gestaltet und so eine Marktlücke entstehen lassen, aber auch gleichzeitig wieder geschlossen.

3. Zum Dritten können auch externe Faktoren eine Marklücke eröffnen:
Wenn man sicher wüßte, dass Nordkorea bald die Grenzen dauerhaft öffnen würde und der Markt geöffnet wäre, wäre man gut beraten, wenn man sich mit Kartoffeln, Ziegen und Handys eindeckt und sie in Nordkorea weiterverkauft weil der lokale Markt durch die Neuerschließung eine einzige große Lücke wäre und es an allem fehlen würde.

4. Viertens kann auch eine Orientierung an bereits bestehenden guten Geschäftsideen mit dem Ziel der Optimierung eine gute Möglichkeit sein. Hier geht es vor allem darum zu ermitteln, was man an dieser Iden noch verfeinern oder verbessern könnte.

5. Mein fünfter Tipp ist, sich von anderen Ländern inspirieren zu lassen. Oft ist es so, dass viele gute Ideen erst Jahre später zu uns gelangen. Und genau hier liegt die Chance. Als eine Art Ideenhunter macht man sich auf die Suche nach gut umgesetzten Geschäftsideen im Ausland und findet so eventuell tolle Marktlücken, die man hierzulande gut umsetzen kann.

6. Die sechste Möglichkeit ist, bestehende Probleme aufzuspüren.  Tatsache ist, dass die meisten tollen Erfindungen und Geschäftsideen aufgrund von Problemen entstanden. Probleme sind immer ein starkes Motiv gewisse Dinge zu verbessern. Viele Erfinder sind durch eigene Probleme in neue Marktlücken vorgestossen.
Fazit: Wenn du Marktlücken entdecken willst, halte Deine Augen offen und trainiere Dein Gehirn immer wieder quer zu denken und immer neue Ideen aufzunehmen!

Wenn es um Erfolg im Leben geht, ist unsere HGH Innovation Facebookseite eine hervorragende Wahl, denn hier lernt man vom Erfolg der anderen Mitglieder. 

Bildquelle: www.pixabay.com

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So entwickeln Sie ein positives Image

Die Marke ICH – Tipps für die professionelle Eigenvermarktung

Welcher Ruf geht Ihnen voraus? Wie ist Ihr Image im Markt? Sind Sie bekannt in Ihrem Marktsegment oder gar in der Gesellschaft allgemein? Sind Sie vielleicht sogar in den Medien präsent?

Für die meisten unter uns ist bis dahin noch ein weiter Weg! Doch wie können wir dieses Ziel erreichen? Durch „professionelles Netzwerken“ werden Sie wahrscheinlich sagen, durch „Präsenz auf vielen sozialen Netzwerken und durch „Teilnahme an Messen und kleinen und großen Veranstaltungen aller Art“. Das ist sicher richtig aber worum geht es im Kern eigentlich? Es geht um die „Marke ICH“.
Das heißt, dass wir selbst als Vermarkter unserer eigenen Marke auftreten. Dies ist aber nicht besonders einfallsreich, denn es ist etwa so, als wenn der Vorstandsvorsitzende von VW den neuen Golf anpreist. Was soll er sonst tun, denn dafür ist er ja da, sagt sich dann jeder und schenkt seiner Eigenwerbung keine große Bedeutung! Und etwas peinlich ist es auch, wenn man stets allen erzählt wie toll man dies und jenes kann oder wie gut das Produkt der eigenen Firma ist.

An dieser Stelle kommt das Prinzip des Herolds ins Spiel! Herold? Was ist das? Sind das nicht die Menschen in bunten Uniformen, die im Mittelalter z.B. einen Neuankömmling angekündigt haben? Genau!

Die stampften mit Ihem Speer auf den Boden und riefen: „Es naht König Heinrich von Baden mit seiner Gattin Kunigunde“. So wurde König Heinrich offiziell angekündigt und jeder Mann wußte wer er war noch bevor er dann leibhaftig erschien! Dieses Prinzip läßt sich auch heute noch ganz hervorragend umsetzen und nutzen.

Zunächst einmal ist es erforderlich, dass Sie auf einer wichtigen Veranstaltung nicht allein sondern zusammen mit einem guten Freund erscheinen. Bei passenden Gelegenheiten stellt man den Freund vor: „Darf ich Ihnen Herrn Kurt Maier vorstellen, er ist ein sehr erfolgreicher Unternehmensberater, der sich besonders in der Chemieindustrie einen hervorragenden Namen gemacht hat wo er bereits 2 mittelständische Unternehmen durch Förderung ihrer Innovationskraft auf die Erfolgsspur gebracht hat…“

Im Gegenzug wird Ihr Freund auch Sie selbst entsprechend vorstellen vielleicht als „der Kenner und Pionier im Bereich der LED Technologie“. Üben Sie ruhig ein wenig vor dem Spiegel. Es soll ganz natürlich wirken und natürlich bleiben Sie bei aller Werbung immer hübsch bei der Wahrheit.

Eine bunte Uniform benötigen Sie als Herold heute nicht mehr, obwohl, eigentlich ist es gar nicht so schlecht, wenn man auffällt und so aus der Masse der Menschen heraussticht? Oder wer kennt nicht den IT Fachmann mit den roten Haaren und der Erokesenfrisur, der bei jeder Gelegenheit in Fernsehdiskussionen sitzt?  Aber das ist ein anderes Thema. Könnten wir in unserer nächsten Diskussion besprechen…

Was haltet Ihr vom Prinzip des Herolds? Sind Sie neugierig geworden, ob es funktioniert? Dann probieren Sie es bei nächster Gelegenheit aus! Für eine Erfolgsmeldung verbunden mit eine kleinen Spende 🙂 sind wir immer dankbar!

Erfolg im Leben und im Beruf ist auch eines der Schwerpunkte unserer HGH Innovation Facebookseite.

 

Problems with emails?

hands-545394_960_720Problems with emails?

Most of my business life I have been dealing with emails. Sure, emails seem to simplify and to accelerate our daily work. However, these daily mistakes can easily offset all of the savings:

Loss of working time

If employees are using emails as they like and no clear rules are established about the how and when to use emails, this will inevitably lead to a huge loss of working time. Global studies estimate the lost time with several billion hours!

Loss of efficiency

Being online all day long and being available by smart phone will inevitably lead to loss of efficiency during regular working hours.

Mental fatigue

If your action is mainly controlled by incoming emails you will get tired. Constant interruptions by incoming emails increase the risk of burnout.

Mistakes and misunderstandings

Emails are very often misunderstood. As a matter of fact, misunderstandings in emails happen very frequently and are normally avoided in direct conversation.

Emails bypass rules and regulations

Hierarchies have not been set up accidentally. Who is reporting to whom? Emails often ignore all existing rules and use the shortcut. This can create a lot of damage.

Case by case instead of organisation         

Emails often lead to deciding case by case instead of using established processes. This is not only more time consuming but will lead to more mistakes!

Decreasing social competence   

People who are communicating electronically are losing their social competence and their ability to interact with people face to face!

Things take much longer

Projects managed by emails will take longer and require more manpower. Some problems should be solved in a 5 minutes meeting instead of dragging along per email for weeks.

 Emails often lead to a loss of priority

People are losing a feeling for priority. The urgent message in our mail box is treated with a higher priority than the really big issue.

Writing Emails does not mean you are working

We experience a loss of reality. Employees are sending out dozens of emails and think they work. Which is the benefit for the company? How productive are emails? How do emails rank compared with meeting the person in reality?

Delegate

„Getting this email out of the way“! This is what it is all about. This is why the tendency is to delegate it instead of solving the problem yourself.

Photo: Pixabay.com

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Die Marke ICH im Beruf und im Privatleben

Nach unserem Betrag über die Marke „ICH“ im Internet geht es heute darum, wie wir uns selbst am geschicktesten vermarkten. Wir empfehlen, sich hierfür einmal genauer die Vermarktungsstrategien der großen Markenhersteller anzuschauen und sich das eine oder andere davon abzuschauen.

Dabei sind wir gegenüber einem Fastfoodrestaurant, einem PKW oder einer Designeruhr klar im Vorteil: wir sind alle von Geburt an verschieden, während die zitierten Drodukte bloß Bedürfnisse befriedigen. Das müssen wir nutzen. Dabei sollten wir auf keinen Fall versuchen, andere in ihrer Erfolgsgeschichte oder in ihrer Kleidung zu kopieren.

Als erstes müssen wir unsere „Marke ICH“ definieren!

Das bringt besseres Selbstbewußtsein, eine verstärkte Wahrnehmung, eine klare Differenzierung zu anderen, mehr Einkommen (denn für Marken wird mehr gezahlt!), bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und Zugänge zu neuen Aufgaben.

Kopieren hingegen führt in die Sackgasse. Oder finden Sie eine Kopie von Michael Jackson irgendwie bemerkenswert? Oder den zwanzigsten Energiedrink? Oder das Waschmittel, das weisser als weiss wäscht?

Eine starke Marke ist vor allem echt! Wie halten Sie es mit Ihrer Marke? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Lesen Sie auch nach wie Sie sich selbst im Internet vermarketen können und was Sie dabei beachten sollten.

Demnächst mehr dazu!

 

Quellen: Einige Zitate in diesem Beitrag stammen aus dem Buch „Die Marke ICH von Conrad Seidl und Werner Beutelmeyer, Erschienen im Redline Wirtschaft Verlag ISBN 3-8323-1012-6

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Die Marke „ICH“ im Internet

Wir sind als Unternehmensberater (HGH Innovation GmbH) immer häufiger mit einem Thema befasst, das es vor einigen Jahren praktisch noch gar nicht gab: Wir werden als Werbeagentur für die Marke ICH oder auf Neudeutsch „Personal Online Reputation Management“ (Was für ein schrecklich komplizierter Ausdruck!) tätig.

Worum geht es? Mitmenschen, die eigentlich ganz intelligent sind und sich normalerweise auch nicht schlecht darstellen, machen plötzlich alles falsch, wenn es um ihre Reputation „online“ geht, das heißt „Ihr guter Ruf“ in sozialen Medien sowie im Internet ganz allgemein.

Dabei kommt es zunehmend darauf an, sich auch online positiv von anderen zu unterscheiden. Abgesehen von den bekannten Problemen mit kritischen Fotos und unqualifizierten Aussagen in sozialen Netzwerken wie Facebook sind auch die Aussagen, die Personalberater auf diese Weise über eigene Ziele und Stärken erhalten fast nie kongruent. Vielmehr bekommt man häufig das Bild eines komischen Wirrkopfes ohne klare Perspektiven. Leider hat der Kandidat offensichtlich „Freunde“, die man selbst nicht mal mit der Zange anfassen würde.

Die Marke „ICH“ sorgfältig aufzubauen und zu pflegen, ist also ein sehr wichtiger Baustein für die eigene Karriere. Angestellte sollten auch wenn sie einen festen und guten Job haben gleichzeitig immer auch ihren persönlichen Vorteil suchen und sich entsprechend präsentieren und ein ansprechende Persönlichkeit von sich aufbauen.

Bei Fragen zu diesem spannenden Thema stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Verfügung!

In einem weiteren Beitrag geht es darum wie man auch „offline“, im Beruf und im Privatleben die Marke ICH erfolgreich aufbauen und pflegen kann.

Heinrich Hess

Geschäftsführer HGH Innovation GmbH – Unternehmensberatung in München

Quellen: Die Marke ICH ist spannendes Buch von Conrad Seidl und Werner Beutelmeyer, erschienen im Redline Wirtschaft Verlag ISBN 3-8323-1012-6 – Dies empfehlen wir sehr gerne!

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The most important qualities of a successful sales person?

success-895594_960_720Which are the most important qualities of successful sales people? What do you think about the following list?

A successful sales person has to be:

  • Prompt
  • Working hard
  • Ethical
  • Listening all the time
  • Asking the right questions
  • Sincere
  • Full of empathy
  • Positive
  • Well Organized
  • Attentive to detail
  • Thoroughly prepared
  • Good humored
  • Informed about his products
  • Informed about his industry
  • Informed about his competitors
  • Thick skinned, resilient
  • Aggressive
  • Flexible
  • Skilled in writing
  • Skilled in marketing
  • Skilled in math

How about genuine ? And I would put Listening to the top of the list as this will create a good basis with the client. What is you opinion? What would you add?

If you have any questions of suggestions, please contact us any time!

Heinrich Hess

Managing Director HGH Innovation GmbH

Photo: Pixabay.com

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Firmenfest zur Kundenbindung

Durch ein Firmenfest überraschen Sie Ihre Kunden positiv!

Die Ideenlosigkeit von Firmen, die Ihre Kunden als einzige Incentive im Jahr mit sogenannten „Werbegeschenken“ erfreuen, ist kaum zu überbieten. Besonders wenn man berücksichtigt, dass auch andere Firmen fast identische Geschenke verteilen, kann man sich leicht vorstellen, dass viele dieser Kugelschreiber, Kalender oder Weinflaschen keinen besonders nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Vieles landet im Papierkorb. Empfehlungsmarketing funktioniert anders!

Organisieren Sie doch einmal eine Firmenfeier, vielleicht ein Sommerfest oder ein „Familienfest„, bei dem auch die Angehörigen und Kinder der Kunden ihren Spass haben. Warum nicht gleich die Angestellten und die Kunden zusammen einladen? Die Kosten für solch ein Event werden häufig überschätzt. Bei richtiger Planung hält sich der Aufwand für eine gelungene Veranstaltung im Rahmen. Was aber noch viel wichtiger ist, die Veranstaltung wird sich in jeder Beziehung lohnen! Sie heben sich garantiert von der Konkurrenz ab. Vor allem die Familienmitglieder, die sonst vom Geschäftsalltag weitgehend ausgeschlossen sind, werden sich noch Jahre später daran erinnern. Die Kundenbindungen wird gefestigt, denn beim geselligen Beisammensein kommt es endlich einmal zu persönlichen Gesprächen mit dem Kunden, ohne dass ein Verkaufsabschluss im Vordergrund steht. Sie lernen die Familie bzw. den Ehepartner kennen. Das ist nicht zu unterschätzen, denn viele Entscheidungen werden von Ehepaaren zusammen getroffen. Ihr Kunde lernt so auch einmal Mitarbeiter kennen, mit denen er ansonsten nur Kontakt am Telefon hat.

Natürlich ist solch eine Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zum Netzwerken. Hierbei sollten Sie aber auf keinen Fall alles dem Zufall überlassen sondern Ihren Kunden aktiv dabei unterstützen, indem Sie ihm andere (für ihn interessante) Menschen persönlich vorstellen. So wird Ihr Firmenfest Ihren Kunden lange als ein schönes und persönliches Erlebnis in Erinnerung bleiben – oft Monate oder Jahre lang.

Die Unternehmensberatung HGH Innovation GmbH aus München liefert Tipps für erfolgreiches Empfehlungsmarketing.

Hier der Link zu unseren früheren Artikeln:

Bei Interesse schreiben Sie uns einfach info@hgh-innovation.com oder rufen Sie uns an: 089 2008 7191

 

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Fördermittelberatung ohne Risiko

Gibt es für mein Projekt staatliche Fördermittel? Neue Wege bei der Fördermittelprüfung.

Diese Frage stellen sich viele Unternehmer oder Firmengründer. Das macht Sinn, gibt es doch jedes Jahr viele Milliarden Euro an Förderprogrammen von Bund, Land oder EU!  Doch der Weg zu öffentlichen Fördermitteln ist steinig und langwierig und nur ein kleiner Teil der gewaltigen Fördermittel kommt bei den Firmen an, die sie am nötigsten brauchen. Der überwiegende Anteil der öffentlichen Fördermittel landet bei großen Konzernen – gesteuert über politische Lobbiisten, Industrie- und Wirtschaftsverbände.

Immerhin gibt es auch für das „Fußvolk“ noch eine Vielzahl von Fördermitteln. Die Frage ist nur: „wie finde ich das passende Fördermittelprogramm?“ und „brauche ich hierfür einen Fördermittelberater“? Die sogenannten und meistens selbsternannten „Fördermittelberater“ werben damit, dass sie interessierte Firmen erfolgreich durch den immer wieder zitierten „Fördermitteldschungel“ führen. Hierfür werden schon im Vorfeld zwischen 3000 und 10.000 Euro monatlich fällig und das zwischen 3 und 6 Monate lang. Das ist eine Menge Geld, wenn man berücksichtigt, dass kein Berater irgendeine Garantie für den Erfolg gibt und auch nicht geben kann. Hinzu kommt bei Erfolg eine Prämie, die bis zu 15% der Fördermittelsumme betragen kann. Dies ist ja eigentlich nicht im Sinne der Fördermittelprogramme, dass Sie nur über das Spezialwissen von Beratern zu erhalten sind. Sind Sie auch nicht!

Wir haben uns dazu entschieden, unsere Mandanten bei der Suche nach geeigneten Fördermitteln zu unterstützen und das ohne die üblichen Beratungshonorare!

Der Schlüssel zum Erfolg für unseren Kunden ist stets die korrekte Analyse Ihres Sachverhaltes, die Suche nach geeigneten Fördermitteln, die Kontaktaufnahme mit den Förderstellen und die Abklärung der Förderfähigkeit im Einzelfall.

So können wir Woche für Woche Unternehmer durch eine effiziente Schulung und Einführung in das Thema und durch die Auswahl des “richtigen” Fördermittelprogramms finanziell erheblich entlasten. Das System der öffentlichen Fördermittel ist für jeden Menschen normaler Intelligenz gut zu verstehen und mit unserer Hilfe erkennen unsere Kunden sehr rasch was zu beachten ist. In den meisten Fällen bringen wir unsere Kunden soweit, dass sie Ihren Antrag auf Fördermittel anschliessend selbst durchführen können und nicht einen Teil der Fördersumme an Berater zahlen müssen! Rufen Sie uns an! Unser erstes Beratungsgespräch (ca. 1 Stunde) ist grundsätzlich kostenlos! Des weiteren bieten wir Ihnen einen Tag Intensivberatung und einen Tag Recherche, Abklärung und Report zu einem konkurrenzlosen Preis! Wenn verlangt, kann die gesamte Kommunikation online oder telefonisch erfolgen. So sparen Sie viel Zeit und Geld. Nach unserer Beratung haben Sie die nötige Planungssicherheit, ob und welche Fördermittelprogramme für Ihr Unternehmen in Frage kommen.

Wo ist der Haken? Es gibt keinen! Eine Stunde investieren wir gerne für Sie. Vielleicht empfehlen Sie uns ja weiter. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung! Rufen Sie uns an: Tel: 089 2008 7191 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@hgh-innovation.com.

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Wem gehören Kundenkontakte auf sozialen Netzwerken?

monitor-712188_960_720Wem gehören die digitalen Kundendaten, wenn der Mitarbeiter die Firma verlässt?

Kürzlich haben wir von einem unserer Geschäftspartner diese Frage erhalten: „Für meine Firma ist es natürlich unschön, wenn ein Außendienstmitarbeiter über LinkedinFacebook oder XING intensive Kontakte zu Kunden aufbaut, die er bei seinem möglichen Ausscheiden dann komplett mitnehmen kann, ohne dass ich irgendeine Möglichkeit habe, die Historie mit diesen Kunden nachzuvollziehen.
Gibt es in den Netzwerken die Möglichkeit, für Mitarbeiter auf Firmenkosten persönliche Accounts einzurichten, die der Mitarbeiter nicht mitnehmen kann? Viele Grüße, Thomas

Lieber Thomas,

Dies ist eine sehr interessante Frage. Wem „gehören“ eigentlich die beruflich veranlassten Kontakte in sozialen Netzwerken? Dem Arbeitgeber oder dem Mitarbeiter?

Am besten nehmen wir ein Beispiel: Herr Meier arbeitet als Vertriebsmitarbeiter in der Vertriebsabteilung seiner Firma. Er ist 25 Jahre alt und wie alle in seiner Altersgruppe sozial gut vernetzt. Für seine Firma verkauft er ein Produkt und die dazugehörenden Dienstleistungen und Folgelieferungen. Hierzu akquiriert er im Kreis seiner „Freunde“ und seiner sonstigen Social Mediakontakte bei Linkedin und anderswo und regelt seine gesamten diesbezüglichen Kundenkontakte zum Beispiel über seinen XING-Account. Um die Folgelieferungen immer rechtzeitig anzubieten und zu verkaufen, hat Herr Meier sich Wiedervorlagen in seinem Outlookkalender im Büro notiert. Dabei hat er jeweils die Namen der Kontakte eingetragen. Eines Tages wechselt Meier zur Konkurrenz. In seinem Vertrag ist kein nachvertragliches Wettbewerbsverbot vereinbart. Sein Nachfolger übernimmt seinen Kalender und kann mit den namentlich bezeichneten Wiedervorlagen nichts anfangen. Der Umsatz geht dramatisch zurück.

Die Kernfrage ist: Kann die Firma von Herrn Meier die betreffenden Kunden Daten herausfordern? Wem gehören die Daten überhaupt?

In diesem Zusammenhang gilt zunächst der Grundsatz, dass ein
Arbeitnehmer die Informationen, die bei ordnungsgemäßer Organisation für die Tätigkeit notwendig sind auch am Arbeitsplatz hinterlassen muss und diese nicht bewusst unterschlagen oder beseitigen darf. In der analogen Welt, für die die Gesetzgebung ursprünglich gedacht war, ist diese Frage schnell zu beantworten: Hätte Meier also eine „normale“ Kundenkartei auf seinem Schreibtisch hinterlassen oder auf seinem Firmen PC gespeichert, dürfte der Arbeitgeber diese nutzen und hätte auch Anspruch auf Herausgabe, für den Fall, dass Meier die Kundendatei bei seinem Ausscheiden mitgenommen hat.

Was aber gilt im Bereich von Sozialen Netzwerken ?

Für die Beantwortung der Frage, ob der Arbeitgeber den gesamten Account oder auch nur einzelne Kundendaten herausverlangen kann,  stellt sich zunächst die zentrale Frage, wem der XING-Account „gehört“.

Diese Situation klärt sich wenn wir folgende Fragen beantworten:

• Wer zahlt?
• Welcher Name?
• Welche Email-Anschrift?
• Welche Adresse?
• Welcher Charakter?

Danach sind dann verschiedene Varianten denkbar.

1. Ein rein privater Account

Handelt es sich um ein Account mit rein privatem Charakter (kein Firmen Design), mit der privaten E-Mail-Anschrift, der privaten Adresse, der auch privat bezahlt wird, dürfte der Fall eindeutig sein. Meier darf in dieser Situation seinen Account selbstverständlich behalten. Allerdings muss er die Informationen, die bei ordnungsgemäßer Organisation für die weitere Tätigkeit notwendig sind, dem ehemaligen Arbeitgeber zur Verfügung stellen. Es könnten also verschiedene (Kunden-)informationen herausverlangt werden.

Die für die ordnungsgemäße Abwicklung erforderlichen
Informationen insbesondere die Kontaktdaten muss Meier an die alte Firma herausgeben. Er braucht aber in diesem Fall dem Arbeitgeber keinen direkten Zugang oder Zugriff auf seinen Account gewähren.

2.  Rein dienstlicher Account

Handelt es sich jedoch um einen rein dienstlichen Account, den der
Arbeitgeber auch bezahlt, müsste Meier den Account, auch wenn er
zwischenzeitlich seine privaten Kontakte hierüber organisiert, wohl komplett herausgeben. Unter datenschutzrechtlichen  Gesichtspunkten müsste dem Mitarbeiter möglicherweise die Gelegenheit gegeben werden, rein private Kontakte und Korrespondenz zu löschen.

3. Mischformen

Natürlich sind alle möglichen Mischformen zwischen privatem und geschäftlichem Account denkbar. Wie z.B. privater Account (E-Mail-Adresse, Anschrift ) aber der Arbeitgeber bezahlt oder aber E-Mail Adresse des Arbeitgebers und private Anschrift. Eine Pflicht zur Herausgabe des gesamten Accounts wäre in den meisten Fällen eher nicht zu begründen. Insbesondere der Grundsatz, dass die Informationen, die bei ordnungsgemäßer Organisation für die weitere Tätigkeit des Arbeitgebers notwendig sind auch am Arbeitsplatz hinterlassen werden müssen, spricht nach deutschem Recht für den Aspruch des Arbeitgebers auf Herausgabe der im jeweiligen Social Network Profil gespeicherten Kundendaten und gegebenenfalls auch entsprechender Korrespondenz.

Nutzung der Sozialen Medien während der Arbeitszeit?

Die Nutzung von Social Media während der Arbeitszeit stellt sich –
auch unabhängig von den obigen Fragen – als schwieriges Thema dar. Legt man die herrschende Rechtsprechung zugrunde darf ein Mitarbeiter  – vorbehaltlicher ausdrücklich anderslautender Regeln oder nachweislicher Duldung im Unternehmen – private Kontakte grundsätzlich nur über einen privaten Account und natürlich auch nur
in seiner privater Zeit pflegen. Private Kontakte während der Arbeitszeit über Social Networks oder andere Internetmedien wären ein sogenannter „Arbeitszeitbetrug“ und könnten gegebenenfalls mit den entsprechenden arbeitsrechtlichen Konsequenzen sanktioniert werden.

Wer darf die Kontakte künftig nutzen?

In allen o.g. Fällen darf der ehemalige Arbeitgeber von Meier die Kontaktdaten herausverlangen und selbstverständlich auch künftig in seiner vertrieblichen Tätigkeit nutzen. Weiterhin stellt sich aber die Frage, ob auch Meier selbst in seinem neuen Job die Kontakte, die er über diesen Account aufgrund seiner Tätigkeit geknüpft hat, nutzen darf.

Klar ist zunächst, dass Meier nach Überlassung des Accounts oder der darin enthaltenen Kundendaten sicherlich keine ausdrückliche Kopie der Kundendaten mitnehmen dürfte. Dies ist im Zusammenhang mit Kunden-„karteien“ ausdrücklich für unzulässig erklärt worden. Er dürfte aber wohl – sofern wie im obigen Fall kein Wettbewerbsverbot nach Vertragsende besteht – all die Kontakte, die er noch „auswendig“  kennt, selbstverständlich nutzen. Selbstverständlich dürfte er auch seine privaten Kontakte weiterhin nutzen. Das gemeinhin verwendete, tatsächlich natürlich etwas etwas schwammige und unpräzise Bild in diesem  Zusammenhang ist, dass der Mitarbeiter all die Kundeninformationen weiternutzen dürfte, die er noch „im Kopf hat“.
Differenzierter ist das Thema zu sehen, wenn ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot besteht. Dann kann sich die Kontaktaufnahme mit ehemaligen Kunden über XING & Co sogar als Verstoß gegenüber dem mit dem Arbeitgeber vereinbarten  Wettbewerbsverbots darstellen. Dies könnte gravierende Folgen nach  sich ziehen. Fazit für die vertragliche Regelung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer:

Immer klare vertragliche Regelungen treffen!
Denkbar sind insoweit einzelvertragliche Regelungen oder aber – was sich insbesondere in größeren Unternehmen empfiehlt –  klare Angaben in sogenannten „Social Media Guidelines“.  Der dienstliche Einsatz von Sozialen Netzwerken macht nur Probleme, wenn keine klare Regelung vorliegt. Es muss also klar geregelt werden, wer, was, wann und wie jeweils nutzen darf. Dabei kann es aber nicht so sein, dass die Nutzer sozialer Medien mit dem Ende ihres Arbeitsverhältnisses auch ihre „elektronische Identität“ beim Arbeitgeber hinterlassen müssen.

Die beste Lösung ist eine ausdrückliche Regelung, die eindeutig festschreibt, was und welche Informationen bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisse herausgegeben werden müssen. Dabei sind insbesondere die oben schon angedeuteten und von der Rechtsprechung bestätigten Interessen des Arbeitgebers miteinzubeziehen, dass die Informationen, die bei ordnungsgemäßer Organisation für die weitere Tätigkeit notwendig sind auch am Arbeitsplatz hinterlassen oder herausgegeben werden müssen.

Fazit

Die abstrakt gefassten Normen des Arbeitsrechtes beziehen sich zwar auf die analoge Arbeitswelt, sie sind aber auch im digitalen Zeitalter auf neue Sachverhalte gut anwendbar. Neue gesetzliche Regelungen sind deshalb nicht unbedingt nötig. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sind gut beraten, hinsichtlich der aktuell immer häufiger auftretenden Nutzung von sozialen Netzwerken für die Kundenakquise saubere vertragliche Regelungen im Arbeitsvertrag oder auch in ergänzenden „Social Media Guidelines“  zu treffen. Es sollten aber keine zu allgemein gehaltenen Formulierungen vereinbart werden, sondern klare arbeitsrechtliche Verhaltensregeln eingefordert werden. Ich hoffe, dass ich Dir mit diesen Ausführungen weiterhelfen konnte. Bei Rückfragen stehe ich Dir sehr gerne zur Verfügung. Die genannten Informationen habe ich aus verschiedenen Quellen wie juristischen Fachzeitschriften, Blogs von Rechtsanwälten in sozialen Netzwerken und eigenen Erfahrungen und Recherchen als Jurist zusammengestellt.

Beste Grüße und allzeit gute Geschäfte!

Heinrich Hess

Quellennachweis: Grafik von Pixabay.com

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